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Interview mit "Mamma Mia"- Autor Uwe Rosenberg
Das PizzTeam bat "Mamma Mia"- Erfinder Uwe Rosenberg zum Email-Interview und erfuhr Aufschlußreiches zu Pizza, Belag und der Entstehung des Spiels.
Uwe Rosenberg wurde am 27.3.70 in Aurich/Ostfriesland geboren, Der Diplom-Statistiker und Autor von Spielen wie "Bohnanza", "Mamma Mia" und "Babel" wohnt in Dortmund.
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"Mamma Mia"- Bestellungskarte
(Bild © 2001 AS Abacus Spiele)
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PizzTeam: Wie bist Du auf die Idee zu diesem Spiel gekommen?
Rosenberg: Mamma Mia war der zweite Versuch, ein Spiel zu machen, bei dem alle Spieler
Karten auf einen Stapel legen und versuchen, sich den Stapel zu merken. Der
erste Versuch ist inzwischen als Limits veröffentlicht worden.
Bist Du selber auch leidenschaftlicher Pizzaesser?
Gerne, aber nur so oft, wie ich es meinem Bauchumfang zumuten möchte. Bei
1,90m wiege ich 94 kg. Meine Lieblingszutaten sind Broccoli, Kapern, Pilze.
Immerhin die Pilze sind im Spiel enthalten.
Wie wurde das Spiel entwickelt, wie lange hat die Entwicklung gedauert und wie sah eine evtl. Ur-Version des Spiels aus?
Das Thema hat sich der Verlag ausgedacht. Mein Prototyp hieß noch "Pustekuchen". Auf den Karten hatte ich Kuchenstücke abgebildet.
Das Erfinden des Spiels ohne die Sonderkarten hat eine Stunde gedauert. An
den Sonderkarten habe ich ein halbes Jahr später eine Woche gearbeitet.
Hattest Du Einfluss auf die Gestaltung der Karten?
Ich hätte wohl Einfluß gehabt, wenn ich mich mehr eingemischt hätte, die
Gestaltung überlasse ich ganz gerne dem Verlag. Bislang habe ich ganz gute
Erfahrungen damit gemacht.
Warum wurden die eher seltenen Beläge Peperoni und Oliven gewählt, anstelle von hierzulande beliebteren Belägen wie z.B. Schinken oder Thunfisch?
Wir waren bemüht, nur unterschiedliche Farben in das Spiel einzubringen.
Wenn es einmal eine sechste Zutat gibt, wird das Zwiebeln sein. Die Farbe Weiß
haben wir nämlich noch nicht.
Spielst Du Mamma Mia auch selber? Und wenn ja: Wie oft und mit wem?
Inzwischen spiele ich Mamma Mia nur noch sehr selten. Als es neu war, hatte
ich es so ziemlich jeden Tag gespielt und Ergeiz entwickelt, immer besser
werden zu wollen. Irgendwann hatte ich dann keine Lust mehr, das Spiel ernsthaft
zu spielen. Jetzt spiele ich Mamma Mia nur noch zum Herumalbern.
Bekommst Du viel (oder überhaupt) Feedback zu dem Spiel? (z.B. über den Verlag?)
Von Mund zu Mund ja, über Verlag oder E-Mail nicht. Ich bin auch überrascht,
wieviele Mamma Mia zu zweit spielen.
Welche sind Deine Lieblings- Tiefkühl-Pizzen?
Geschmack: Dr. Oetker-Broccoli, Preis-Leistung: Edelsalami vom Aldi.
Zum Schluß noch die berühmte Frage: Was war Dein schönstes und Dein schlimmstes Pizza-Erlebnis? ;-)
1. Wenn Leute ihre Pizza kalt werden lassen, um Mamma Mia noch zu Ende zu spielen.
2. eine große Ananas-Pizza (nach einem Viertel bin ich den Geschmack über)
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